POWERTRAIN TECHNOLOGY GROUP: KERNKOMPETENZEN
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Reinheit

Der enorme Fortschritt der Automobiltechnik in puncto Leistungseffizienz, Verbrauchs- und Emissionsreduzierung sowie Sicherheit hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass eine Vielzahl von Automobilkomponenten unter konsequenten Sauberkeitsvorgaben gefertigt wird. Technische Sauberkeit sichert Funktion und Langlebigkeit. Inzwischen hat diese sich als wichtiges Qualitätsmerkmal in der Automobil- und -zulieferindustrie etabliert. Bei der MS Powertrain Technology Group werden Reinigungsprozesse konsequent und dabei umweltfreundlich umgesetzt, definierte Montageabläufe folgen strengen Reinheitsanforderungen.

Vormontage

Taumeln
Das Taumelverfahren wird beispielsweise bei der Montage und Lagerung von Kipphebelrollen verwendet. Taumeln, teilweise auch als Radialnieten bezeichnet, ist ein Kaltumformverfahren, bei dem die Umformkraft nur auf eine Teilfläche des Werkstückes wirkt. Durch eine taumelnde Bewegung des oberen Gesenks an einem rotationssymmetrischen Werkstück lässt sich mit relativ geringem Kraftaufwand eine große Umformung verwirklichen. Das Werkstück wird in ein Gesenk eingelegt, das es von unten fixiert. Dieses Gesenk ist auf dem festen Teil einer Taumelpresse eingespannt. Von oben wird mit einem oder mehreren drehenden Gesenken nacheinander das Werkstück kalt umgeformt. Das obere Gesenk ist zu seiner Drehachse um einen bestimmten Winkel schräg gestellt. Dadurch ergibt sich eine Walzbewegung, unter der das Metall des Werkstücks in seine neue Form fließen kann. Durch Taumeln sind viel größere Umformungen möglich als durch das Tiefziehen oder einfaches Stauchen. Taumeln ist verwandt mit dem Drücken. Im Gegensatz dazu sind aber weitaus komplexere Formen möglich. Beispielsweise können Zähne oder Rippen durch Taumeln fertig ausgeformt werden.

Kryogene Fügeverfahren
Die MS Powertrain Technology Group setzt erfolgreich das wirtschaftliche Kaltdehnen zum Fügen optimaler Presssitze ein – als Alternative zum Taumelverfahren bei der Montage der Rollenlagerung. Als kryogenes Fügeverfahren ist das Kaltdehnen mittlerweile Stand der Technik und stellt eine technisch und wirtschaftlich interessante Ergänzung zum Warmdehnen dar. Das mit Übermaß ausgelegte Innenstück eines zweiteiligen Bauteils wird abgekühlt und das Außenstück gleichzeitig erwärmt. Das Innenteil schrumpft, während sich das Außenstück ausdehnt. In diesem Zustand lässt sich dann das Innenteil in das Gegenstück einfügen. Unter Aufnahme von Wärme dehnt sich das Innenteil wieder aus, das Außenstück schrumpft unter Wärmeabgabe, sodass ein optimaler Presssitz entsteht. Die für dieses Fügeverfahren notwendigen tiefkalten Temperaturen für das Innenteil liefert flüssiger Stickstoff mit -196 °C. Anlassfarben oder Veränderungen am Gefüge, die beim Warmdehnen mitunter auftreten, werden beim Kaltdehnen des Innenstücks verhindert.

Endmontage

Teilautomatisiert
Die Teilezuführung und der Werkstücktransport erfolgen manuell oder teilautomatisiert. Durch halbautomatische Stationen ist eine optimale Austaktung des Bedienpersonals und der Linie gewährleistet. Drehmomentüberwachte, dokumentierte Einschraubstationen bei der Montage von Nockenwellengehäusen zeigen nur eine der vielfältigen Möglichkeiten einer teilautomatisierten Montage.

Vollautomatisiert
Vollautomatische Stationen verfügen bei der MS Powertrain Technology Group über eine automatische Teilezuführung und garantieren komplett automatisierte Montageabläufe. Sie sind konzipiert für fehlerfreie Montage, hohe Ausbringung und komplexe Prozesse zuverlässig überwacht und dokumentiert.


 

Funktionsprüfung

Dichtheitsprüfung
Um sicherzustellen, dass Gussteile, Bauteile oder - gruppen leckagefrei sind, werden sie in Dichtheitsprüfständen zerstörungsfrei getestet. Durch diese Methode werden unter anderem Nockenwellenrahmen mit Luft als Prüfmedium auf Leckage geprüft.

Durchgangsprüfung
Bei der Durchgangsprüfung wird mittels Lasersystemen beispielsweise die Vollständigkeit interner Ölbohrungen von Kipphebeln oder Kipphebelachsen gewährleistet.

Auspresskraftprüfung
Die korrekte Ausführung des Passsitzes, hergestellt mit diversen Fügeverfahren, zwischen Lagerpin und Kipphebelrolle, stellen wir durch eine nachgelagerte Auspresskraftprüfung sicher.

Vollständigkeitsprüfung
Bei der MS Powertrain Technology Group werden Baugruppen wie etwa Nockenwellengehäuse am Ende des Montageprozesses mithilfe anwendungsspezifischer Kamerasysteme nochmals auf Vollständigkeit geprüft. Erst dann werden sie verpackt und auf den Weg zum Kunden gebracht.

Zertifizierung

Im Gegensatz zu vielen anderen Entwicklungsdienstleistern sind wir nach DIN ISO/TS 16949 sowie nach DIN ISO 9001 DIN ISO 14001, und DIN ISO 50001 zertifiziert. Dies belegt ein hohes Maß an Struktur, Datensicherheit und Dokumentations- bzw. Entwicklungstransparenz.

Kommunikation

Da nahezu alle unserer Arbeitsplätze mit Web Meeting-Software und Konferenztelefonen ausgestattet sind, ist auch ein Austausch in Teams möglich. Unsere hochmodernen Konferenzräume integrieren neben einer Audio- auch eine Videokonferenzanlage. Durch dieses fortschrittliche Equipment wird der Informationsfluss bestmöglich gewährleistet.